Die E-Rechnung kommt nach Serbien!

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Die Gesetzgebung

Schon in den letzten Jahren beschäftigte sich Serbien mit dem Thema einer verpflichtenden elektronischen Rechnungsstellung. Am 29.04.2021 wurde das Gesetz Nr. 44/2021 beschlossen, welches neben dem Rahmen für ein Fakturierungssystem die Ausstellung, die Übermittlung, den Empfang, die Bearbeitung, die Speicherung und den Inhalt von elektronischen Rechnungen regelt.

Das Fakturierungssystem

Durch das serbische Finanzministerium wurde nun die Plattform „Sistema E-Faktura“, kurz SEF entwickelt, welche für den Empfang, den Versand und die Archivierung von Rechnungen verwendet wird. Mit dieser neuen Plattform verfügt Serbien über eine kontinuierliche Transaktionskontrolle, kurz CTC (Continuous Transaction Control), die dem Steuerbetrug Einhalt gebieten und Lücken bei der Abfuhr von Steuern schließen soll.

Die Einführung der elektronischen Rechnungslegung wurde von Serbien in den vergangenen Monaten in drei Stufen umgesetzt:

Mai 2022
Seit dem 01.05.2022 müssen Lieferanten des öffentlichen Sektors Rechnungen elektronisch übermitteln. Die serbische Regierung ist seitdem in der Lage, diese Rechnungen zu empfangen und zu speichern.

Juli 2022
Seit dem 01.07.2022 sind öffentliche Einrichtungen verpflichtet, Rechnungen elektronisch an Unternehmen zu senden. Diese müssen in der Lage sein, die Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten.

Januar 2023
Seit dem 01.01.2023 wurde die elektronische Rechnungsstellung verpflichtend auf den gesamten Business-to-Business (B2B) Bereich ausgeweitet.

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